Functional-Intensive-Training

Functional Training geht ursprünglich auf Konzepte der Physiotherapie und des Athletiktrainings zurück. Geprägt wurde das Functional Training durch den Physiotherapeuten und Athletiktrainer Michael Boyle und den Kraft- und Konditionstrainer Paul Chek. Sie beschäftigten sich mit Trainingsmethoden und Übungen zur Verbesserung der Bewegungsfunktion und nicht mit der Verbesserung einzelner isolierter Muskeln, wie es z.B. im Bodybuilding populär ist. Um Bewegungsfunktion zu verbessern ist nicht die Kraftentfaltung eines einzelnen Muskels entscheidend sondern das Zusammenspiel von funktionellen Muskelketten. Wer seinen Körper und seine Mechanik effektiv einsetzen kann wird wahrscheinlich kräftiger sein als er auf den ersten Blick aussieht.

Um maximale Effektivität zu erreichen beschäftigen wir uns im Functional Training mit den sogenannten Primal Movement Patterns (Primitiven Bewegungsmustern). Jede Bewegung des Menschen, egal aus welcher Sportart,  kann in eines der primitiven Muster eingeordnet werden. Mit dem Training der primitiven Bewegungsmuster kann sich jeder Sportler in seiner Sportart verbessern und somit mehr Leistung erbringen. Gleichzeitig kann er dadurch auch sein Verletzungsrisiko minimieren.

Ein Grund warum es bei vielen Sportlern zu Verletzungen oder Leistungsstagnation kommt ist das nicht-beherrschen der korrekten motorischen Ausführung der Grundlagen. Mangelnde Mobilität und mangelnde Stabilität führen zu Kompensationen in unseren primitiven Bewegungsmustern und folglich auch in jeder Bewegung, die auf diesem Muster aufbaut. Ein Mangel an Beweglichkeit in der Brustwirbelsäule kann zum Beispiel zu Beschwerden des Schultergelenks oder des Nackens führen. Ein Mangel an Stabilität in der Hüfte kann zu Beschwerden im Kniegelenk führen.

Functional Training hat jedoch nicht das Ziel Schmerzen primär zu beseitigen sondern diesen vorzubeugen. Bei akuten Beschwerden sollten sich in erster Linie qualifizierte Ärzte und Physiotherapeuten um die Ursache der Schmerzen kümmern. Um erneute Verletzungen oder Beschwerden zu vermeiden sollte ein gezieltes funktionelles Training absolviert werden, indem man auf die Defizite in Mobilität und Stabilität eingeht. Erst wenn diese Defizite beseitigt sind und der Sportler die primitiven Bewegungsmuster beherrscht sollte die Intensität (Gewicht, Geschwindigkeit,...) im Training gesteigert werden.

Jede Functional Training Einheit sollte einem bestimmten Ablauf folgen:

1.  Soft Tissue Mobilisation       = Black Roll Training

2.  Corrective Exercises           = Bearbeiten der individuellen Defizite

3.  Joint Mobility                     = Verbesserung der Beweglichkeit

4.  Local & Global Activation   = Aktivieren der Tiefenmuskulatur und Muskelketten

5.  Dynamic Activation            = dynamische bis explosive Bewegungen

6.  Strength & Endurance       =  Auspowern, Tabata Circuits, Metabolic Training

Mit Punkt 6 kommt fügt sich das Wort „Intensive“ in unsere Functional Intensive Training Einheit ein.
Hier werden hochintensive Trainingsmethoden zur Verbesserung von Ausdauer und Kraftausdauer trainiert. Mit dem sogenannten „hochintensiven Intervall-Training“ (HIIT) oder den Tabata Circuits kann man in weniger als 10 Minuten den gleichen Effekt erzielen wie in 60 Minuten klassischen Ausdauertrainings.
Zusätzlich kann beim HIIT der ganze Körper trainiert werden und nicht wie z.B. beim Laufen vorwiegend die Beine.


Functional Training:

  - kombiniert wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Gegenwart mit bewährten Übungen aus der Vergangenheit und schafft es so den Menschen in seiner Funktion wieder in den  Vordergrund zu rücken. 

-              - Optimierung der sportlichen Leistungsfähigkeit (Sportartunabhängig)

-Training funktioneller Bewegungsmuster

-Verletzungsprävention (primär & sekundär)

-Return to sports

-Ganzkörpertraining mit individuellen Schwerpunkten

    o      Oberer Abschnitt

    o      Core

    o      Unterer Abschnitt

-Systematischer Aufbau von Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Ausdauer, Koordination

-Wettkampfathleten, Fitnessbegeisterte, Freizeitsportler, Rehabilitationspatienten oder auch der klassische “Couch Potatoe“ – jeder kann vom Functional Training profitieren

-Correctives & Metabolic Circuits

-Anpassung an das individuelle Leistungsniveau

-Training mit dem eigenen Körpergewicht und  unkonventionellen Trainingsgeräten wie

    o      Black Roll

    o      Kettlebells

    o      Ropes

    o      Valslides

    o      Sandbags

    o      Water-Barbells

    o      Medizin Ball

    o      Resistance Tubes

    o      Mini & Superbands

    o      Labilen Unterstützungsflächen

    o      Rip Trainer

    o      Ab Wheel

Gerne stellen ihnen unsere Trainer auch ein individuelles Trainingsprogramm für zuhause zusammen!

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